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Qualität in der Spielgruppenarbeit wird immer wichtiger. Erwartungen in Bezug auf die Eingliederung mehrsprachiger Kinder und die Integration von Familien aus anderen Kulturen gewinnen auch in der Spielgruppenarbeit stark an Bedeutung.

Unser neuer Lehrgang SPIQ - was für Sprache, Integration und Qualität steht, beinhaltet eine fundierte Weiterbildung für Berufsfrauen im frühkindlichen Bildungsbereich.

Als wichtigster Aspekt kann der Praxisbezug bezeichnet werden. Das erlernte Wissen im Kursunterricht wird sofort im Alltag in der Spielgruppe ausprobiert. Über ein Jahr hinweg ergeben sich viele Gelegenheiten zu üben, auszuprobieren, zu reflektieren und sich dadurch ganz konkret im Alltag zu qualifizieren.

Der Vertiefungslehrgang SPIQ wurde in das  Programm Frühe Förderung der Stadt Luzern aufgenommen.

fruhe-forderung

Ziele des SPIQ Lehrganges

  • Die Teilnehmerinnen (TN) verfügen über ausgewiesene Kenntnisse zur frühen Sprachförderung und Integration, sind Fachfrauen im Bereich frühe Sprachförderung und Integration.
  • Die TN führen gezielt (explizit und implizit) Sprachförderangebote durch, begleiten und unterstützen die Integration der Kinder und Eltern professionell.
  • Die TN wenden die Modelle zur Qualitätssteigerung in der Spielgruppe an.
  • Sprachentwicklung: Sprachverständnis, sozial-kommunikative Kompetenz / Pragmatik, Wortschatz und Aussprache, Satzbau
  • Implizite und explizite Sprachfördermethoden vertiefen und erweitern
  • Sprachentwicklungsstand beobachten
  • Förderung der interkulturellen Kompetenzen (Auseinandersetzungen mit dem eigenen Kulturverständnis, multiplen Identitäten und vielfältigen Milieus)
  • Verstehen der Mechanismen der Vorurteil-Stereotypen-Diskriminierung
  • Migrationsphasen und deren Bedeutung für die Spielgruppenpraxis
  • Herausfordernde Alltagssituationen und entsprechende Erziehungsstrategien
  • Reflexionsmodelle, Hospitationsrichtlinien
  • Grundsätze der Praxisberatung und Intervision
 

Aufbau des SPIQ Lehrganges

  • Kurstage
  • Lehrgespräche
  • Hospitationen
  • Austauschtreffen
  • Kurzpräsentation zu einem Fachthema frühe Sprachförderung
 

Der Praxistransfer als zentrales Element des Vertiefungslehrganges:

  • Praxisaufgaben zu den theoretischen Inhalten in der Spielgruppe durchführen
  • Lehrgespräche zu den Praxisaufgaben (auswerten, Wissen festigen)
  • Hospitationen (1 Fachhospitation und je 2 gegenseitige Hospitationen)
  • Austauschtreffen zu den Hospitationen